Was ist Strömen?
Strömen ist eine ganzheitliche, energetische Körperarbeit, die auf dem Prinzip „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ beruht. Es zählt zu den ältesten physio-energetischen Behandlungsmethoden, bei der die Hände auf bestimmte Körperstellen aufgelegt werden. Es werden immer zwei Energiezentren am Körper (=Energietore) mit den Händen sanft berührt, um die Energie (Qi) zwischen beiden Toren anzuregen und auszugleichen.
Es gibt insgesamt 26 Energietore, die beidseitig, also auf der rechten und linken Körperhälfte, angeordnet sind. Durch gezielte Berührung dieser, kann nach einiger Zeit ein Wärmegefühl, ein Pulsieren oder Strömen wahrgenommen werden. Daher leitet sich der Name der Methode Strömen ab. Die Anwendung von sogenannten Strömrezepten ist eine vordefinierte Abfolge von Berührungen bestimmter Energietore. Man verweilt zwischen 2 und 20 Minuten mit beiden Händen an je einem Energietor und wandert dann zu den nächsten Energietoren weiter.
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Strömen kann an sich selbst oder bei Anderen angewendet werden. Es ist für Kinder, Erwachsene und ältere Menschen und in jeder Lebenslage anwendbar. Ein Zuviel an Strömen gibt es nicht. 😉 Beim Strömen werden die Selbstheilungskräfte angeregt und der Körper kann seelische, emotionale und körperliche Beschwerden wieder besser regulieren. Es sollen die gesunden Anteile im Körper gestärkt werden. Strömen wirkt gleichermaßen auf körperlicher, emotionaler, geistiger und spiritueller Ebene.
Die physio-energetische Behandlungsmethode stammt aus Japan und basiert auf der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin). Ziel ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern. Strömen kann als Maßnahme zur Selbstfürsorge, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung gesehen werden.
Strömen bedeutet…
…sich Zeit für sich zu nehmen und in eine wundervolle Stille einzutauchen. In einer liebevollen und geschützten Umgebung kannst du das Gefühl genießen, nichts tun oder leisten zu müssen, sondern einfach nur berührt zu werden.

Anwendungsgebiete
- Unterstützung bei Schmerzen, Verletzungen, Erkrankungen und Belastungen jeglicher Art (ergänzend zu einer schulmedizinischen Behandlung, siehe Disclaimer)
- Förderung eines erholsamen Schlafes
- Stärkung der Verdauungskraft (körperlich und emotional)
- Stärkung des Immunsystems
- Stärkung des Selbstvertrauens und Körperbewusstseins
- Stressabbau und Burn-out-Prophylaxe
- Unterstützung bei Ängsten, Unruhe oder emotionaler Überforderung
- Begleitung in herausfordernden und belastenden Lebensphasen
- mehr Freude, Leichtigkeit und Klarheit
- mehr Achtsamkeit und Verbindung zu sich selbst
- Entspannung und Regeneration
Die Geschichte des Strömens
Das Strömen wurde um ca. 1910 in Japan von Jiro Murai (1886 – 1960) entwickelt, nachdem er beinahe einer schwerwiegenden Erkrankung erlag. Im Selbststudium wandte er eine Methode an, von der er früher gehört hatte, bei der die Hände am Körper aufgelegt werden. Er erholte sich auf wundersame Weise und schrieb in Folge die Handhaltungen samt Auswirkungen skizzenhaft nieder. Später behandelte er unzählige Menschen und unterrichtete in Tokio die ersten Schüler und gab so das Ström-Wissen weiter. Der Name Strömen war damals noch nicht etabliert.
Im Westen wurde die Methode von Murai durch Uhachi Lino und seine Tochter Mary Burmeister verbreitet. Daraus entstammten folgende Bezeichnungen und weitere Abwandlungen: TKM – The King Method, Jin Shin Jyutsu, Yin Shin Do und Rang Dröl. In weitere Folge wurde aus Jin Shin Jyutsu das Heilströmen und das Japanische Heilströmen entwickelt, und aus Rang Dröl wurden die beiden Zweige Impuls-Strömen und Energie-Strömen hervorgebracht.
Auch bei uns ist das „Handauflegen“ seit jeher bekannt und wird teilweise intuitiv in alltäglichen Situationen angewendet: wenn man sich beispielsweise das Knie anstößt, und man daraufhin intuitiv die Hände schützend auf das Knie legt. Oder man hält sich nach einem üppigen Essen den Bauch, um das Völlegefühl zu lindern. Ein Griff auf die Stirn bei scharfsinnigem Nachdenken bei einer Prüfung oder einem Rätsel ist wohl auch jedem:r bekannt.